Gewebeanalysen

Wir analysieren ex vivo Gewebe oder in vitro hergestellte Gewebemodelle sowohl mit invasiven als auch nicht invasiven Methoden.


Hierzu zählen beispielsweise pharmakologische Stimulationen im Organbad oder Messungen des (komplexen) transepithelialen / transendothelialen Widerstands. Fixierte und eingebettete Gewebepräparate bereiten wir (immun-)histologisch auf und analysieren diese im Anschluss unter Verwendung gängiger Mikroskopietechniken.
 

Gewebeanalysen am Fraunhofer ISC#

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Bioanalytik Histologie
© K. Dobberke für Fraunhofer ISC

Wir verwenden histologische Analysen, um den anatomischen Aufbau von Geweben bzw. Gewebemodellen zu charakterisieren. Durch die Verwendung ausgewählter Farbstoffe lassen sich spezifische Gewebestrukturen darstellen. Die Immunhistochemie und die in situ Hybridisierung ermöglichen es, definierte Antigene bzw. RNA in Gewebeschnitten zu visualisieren. Die Auswertung der Proben erfolgt durch gängige Mikroskopietechniken.

 

METHODEN

  • (Immun-) Histochemie
  • In situ Hybridisierung

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Bioanalytik Isolierte Organe
© Fraunhofer ISC

Messungen im Organbad erlauben es, eingespannte vitale Gewebe (z. B. Darm, Gefäße) unter physiologischen Bedingungen gemäß ihrer isometrischen Kraftänderungen hin zu untersuchen. Die Apparatur ermöglicht es, vier Gewebe parallel zu untersuchen, in denen mittels eines Transducers gemessene isometrische Kraftänderungen analysiert werden. Neben einer pharmakologischen Stimulation können auch gezielt elektrische Feldstimulationen angelegt werden, um beispielsweise neuronale Zellen spezifisch im Gewebe anzuregen.
 

METHODE

  • Organbadmessung

 

EINSATZBEREICH

  • Kontraktionsmessungen, elektrische Feldstimulation

 

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Bioanalytik Nicht invasive Analysen
© Fraunhofer ISC / Published in Pharmaceutical Research

Die Barriereintegrität von Epithelien oder Endothelien eines Gewebes bzw. Gewebemodells wird mittels Messung des transepithelialen / transendothelialen Widerstands analysiert. Um den komplexen Widerstand zu untersuchen, verwenden wir die Impedanzspektroskopie. Damit kann die Impedanz über ein Frequenzspektrum von 1 – 100 Hz ermittelt werde, wodurch ein Gewebe hochgenau hinsichtlich der elektrischen Eigenschaften analysiert wird. Mit Hilfe dieser Technologie lassen sich so selbst kleinste Änderungen im Widerstand messen.
 

METHODEN

  • Impedanzspektroskopie
  • Transepithelialer / Endothelialer Widerstand

 

EINSATZBEREICHE

  • Bestimmung der Gewebeintegrität (z. B. Barrierefunktion)