Bezahlbare Medizin, Energieverteuerung, Abhängigkeit von strategischen Rohstoffquellen: Für viele aktuelle Fragestellungen spielen neue Materialien eine zentrale Rolle. Klassische Wege der Materialentwicklung sind jedoch zeitaufwändig und erfordern häufig viele Jahre. Das Fraunhofer-Institut für Silicatforschung arbeitet daher an beschleunigten Entwicklungsansätzen („Materials Acceleration“) auf Basis digitaler Methoden, maschinellen Lernens und Künstlicher Intelligenz (KI). Zusätzliche Beschleunigungspotenziale sowie eine umfassendere Erschließung des Materialraums werden im Einsatz von Quantencomputern erwartet. Mit dem italienischen Unternehmen Algorithmiq, das über ausgewiesene Expertise im Quantencomputing verfügt, hat das Fraunhofer ISC hierzu ein Memorandum of Understanding (MoU) zur weiteren Zusammenarbeit unterzeichnet.
mehr Info