Presseinformationen

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  • Anlässlich seines Besuchs am 6. September 2018 bei der Fraunhofer-Projektgruppe für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS in Alzenau betonte der Bayerische Staatsminister für Wirtschaft, Energie und Technologie, Franz Josef Pschierer, wie wichtig angewandte Forschungsarbeit für die Ressourcensicherung sei. „Die Arbeit der Fraunhofer-Projektgruppe IWKS zeigt die Innovationskraft Bayerns und ist essenziell für die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft. Ressourcen zu schonen und für die Industrie auch in Zukunft zu sichern, ist vor allem im Bereich Hochtechnologie eine der größten Aufgaben unserer Zeit“, so Pschierer.

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  • Glasfenster, die zusätzlich als Displays fungieren und aktuelle Informationen einspielen könnten, ressourcenschonender Leichtbau mit hochfunktionalisierten Folien oder die Zukunft der Verpackungsmaterialien – 280 Experten aus Industrie und Wissenschaft diskutierten auf der »12. ICCG – International Conference on Coatings on Glass and Plastics« in Würzburg über die Zukunft. Was sich mit funktionellen Beschichtungen heute schon alles realisieren lässt, zeigten die mehr als 30 Aussteller auf der begleitenden Fachausstellung im Congresszentrum Würzburg, darunter auch das Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC mit Highlights wie elektrisch einfärbbaren Fenstern, gedruckter Sensorik und bioabbaubaren Beschichtungen für kompostierbare Verpackungsfolien.

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  • Im Laborbereich werden präzise Volumenmessgeräte aus Glas eingesetzt. Sie sind dauerhaft maßhaltig, widerstandsfähig gegen viele Chemikalien und leicht zu reinigen. Zur präzisen Kalibrierung/Justierung von Laborglasprodukten hat das Center for Device Development CeDeD des Fraunhofer ISC in Zusammenarbeit mit Laborglasherstellern verschiedene halbautomatische Geräte entwickelt, die zuverlässig, schnell und quecksilberfrei arbeiten. Ergänzt werden diese Kalibriergeräte durch eine neue Entwicklung des Fraunhofer ISC, das MFD (Marking Firing Device). Damit können Kalibriermarken auf Messkolben schnell und zuverlässig ohne Ofen eingebrannt werden. Der Prototyp wird erstmals auf der ACHEMA 2018 präsentiert.

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  • Elektromobilität, wie wir sie heute kennen, benötigt große Mengen an Traktionsbatterien, allen voran die leistungsfähigen Lithium-Ionen-Akkumulatoren. Für die Herstellung von Traktionsbatterien werden wertvolle Rohstoffe benötigt, die nach Lebensende der Batterien möglichst im Wertstoffkreislauf erhalten bleiben sollten. Dies erfordert eine geschlossene Recyclingkette inklusive erweiterbarer Logistiklösungen auch für die in naher Zukunft zu erwartenden wachsenden Batteriemengen. Im Anfang des Jahres begonnenen Forschungsprojekt »Automotive Battery Recycling 2020«, gefördert vom EIT RawMaterials mit Mitteln der EU, wird nun daran gearbeitet, ökologisch und ökonomisch vorteilhafte Wege für das effiziente Recycling von Batterien zu identifizieren und für die industrielle Anwendung aufzuskalieren. Die gesamte Recyclingkette soll so verbessert werden, dass die kostbaren Rohstoffe zurückzugewonnen und so für die europäische Industrie gesichert werden.

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  • Ob als Starterbatterie im PKW, als Notstromversorgung oder als Speicher für erneuerbare Energiequellen: Blei-Säure-Batterien gehören zu den ältesten und verbreitetsten Batteriesystemen in Deutschland – jährlich werden über 200 000 Tonnen in Verkehr gebracht und: Das Recycling ist vorbildlich organisiert, ausgediente Bleibatterien werden wiederverwertet, Hersteller und Verarbeiter sind in Deutschland etabliert. Im Zuge der Energiewende entstehen jedoch neue Anforderungsprofile an elektrochemische Energiespeicher. Elektrofahrzeuge und stationäre Speicher für zum Beispiel Photovoltaik-Anlagen verlangen nach hoher Lebensdauer und verbesserter Leistungsdichte. Die Batterie-Experten des Würzburger Fraunhofer FuE-Zentrum Elektromobilität FZEB am Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC arbeiten im Verbundprojekt AddESun gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Forschung an der Weiterentwicklung des etablierten Systems. Blei-Säure-Batterien sollen so ihre gute Wettbewerbsposition auch für die Zukunft sichern können.

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  • Ohne sie geht es nicht: Leistungsfähige Batterien sind das Herzstück der Mobilitätswende. Und der Bedarf wächst. In Europa soll es bis 2030 deutlich mehr Neuwagen mit Elektromotor geben. Gleichzeitig will die EU-Kommission die Entwicklung leistungsfähiger Batterien vorantreiben. Daran arbeiten die Forscher des Fraunhofer-Instituts für Silicatforschung ISC in Würzburg mit Hochdruck. Im neuen Verbundprojekt SOLID entwickeln sie ein einfaches und kostengünstiges Produktionsverfahren auf Sol-Gel-Basis, auf dessen Grundlage Industrieunternehmen in großen Mengen sichere und leistungsfähige Lithium-basierte Festkörperbatterien herstellen können.

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  • Auf Lithium-Ionen-Batterien wirkt während ihrer Lebensdauer eine Vielzahl von schädlichen Einflüssen ein. Bereits bei der Produktion und dem Transport werden sie mechanischen Belastungen ausgesetzt. Im Betrieb, z. B. in Powertools, elektrisch angetriebenen Gabelstaplern, Elektroautos oder auch bei der Bahn, kommen Vibrationen, Stöße oder Schockimpulse beim Überfahren von Hindernissen oder beim Herunterfallen sowie Volumenänderungen der Batterieelektroden beim Laden und Entladen hinzu. Wie sich diese mechanischen Beanspruchungen auf Sicherheit und Lebensdauer von Batterien auswirken und wie Batterien in dem Zusammenhang optimiert werden können, untersucht das Ende 2017 gestartete Forschungsprojekt »ReViSEDBatt«.

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  • Am 23.1.2018 beginnt in Davos das Weltwirtschaftsforum. Passend dazu präsentiert die 2016 gegründete New Plastics Economy Initiative der Ellen MacArthur Stiftung die Gewinner der »Circular Materials Challenge« als Teil ihres Innovationspreises. Auf der Suche nach neuen Wegen, der rasant steigenden Ansammlung von Plastikmüll im Meer und der Umwelt entgegenzuwirken, werden insgesamt fünf Projekte mit einem Teil des insgesamt mit einer Million Dollar dotierten Preises ausgezeichnet. Mit dabei ist die Entwicklung der bioORMOCER®e von Dr. Sabine Amberg-Schwab vom Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC. Das Würzburger Forschungsinstitut ist immer wieder ganz vorn dabei, wenn es um die Entwicklung nachhaltiger Materialien, Technologien und Produkte geht, die zur Lösung der großen weltweiten Herausforderungen beitragen können.

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  • Zum 1. Dezember 2017 ging in Würzburg das Forschungsprojekt »Prototypische Materialentwicklung für Stammzellanwendungen in Bioreaktoren« der Fraunhofer-Gesellschaft an den Start. Das von den beiden Fraunhofer-Instituten für Silicatforschung ISC und für Biomedizinische Technik IBMT initiierte und gemeinsam betriebene Projekt ist der Auftakt zum Aufbau einer Stammzellprozesstechnik in Würzburg und soll im weiteren Verlauf zu einem Projektzentrum weiterentwickelt werden. Dieses soll mittelfristig die Lücke zwischen der Entwicklung und Herstellung individualisierter Testsysteme für Wirkstoffe im Labor und dem technischen Einsatz in der Pharmaentwicklung durch die Entwicklung automatisierter Zellproduktionsabläufe in Verbindung mit innovativen Materialien schließen. Damit wird das Testen von Wirkstoffen bei der industriellen Entwicklung neuer Arzneimittel revolutioniert.

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  • Für Elektrofahrzeuge und andere mobile Geräte, die elektrische Energie benötigen, sind Batterien unverzichtbar. Damit der Nutzer anhand des Ladezustands der Batterie zum Beispiel Reichweite und Nutzungsdauer einschätzen kann, werden derzeit aufwendige Batteriemanagementsysteme (BMS) benötigt, die selbst einen Teil der Energie verbrauchen. Das Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC entwickelt im Projekt SoCUS kostengünstige Sensorsysteme, die direkt in die Batterie integriert werden und den Ladezustand zuverlässiger messen können als marktübliche Systeme.

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