Presseinformationen

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  • Ohne sie geht es nicht: Leistungsfähige Batterien sind das Herzstück der Mobilitätswende. Und der Bedarf wächst. In Europa soll es bis 2030 deutlich mehr Neuwagen mit Elektromotor geben. Gleichzeitig will die EU-Kommission die Entwicklung leistungsfähiger Batterien vorantreiben. Daran arbeiten die Forscher des Fraunhofer-Instituts für Silicatforschung ISC in Würzburg mit Hochdruck. Im neuen Verbundprojekt SOLID entwickeln sie ein einfaches und kostengünstiges Produktionsverfahren auf Sol-Gel-Basis, auf dessen Grundlage Industrieunternehmen in großen Mengen sichere und leistungsfähige Lithium-basierte Festkörperbatterien herstellen können.

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  • Auf Lithium-Ionen-Batterien wirkt während ihrer Lebensdauer eine Vielzahl von schädlichen Einflüssen ein. Bereits bei der Produktion und dem Transport werden sie mechanischen Belastungen ausgesetzt. Im Betrieb, z. B. in Powertools, elektrisch angetriebenen Gabelstaplern, Elektroautos oder auch bei der Bahn, kommen Vibrationen, Stöße oder Schockimpulse beim Überfahren von Hindernissen oder beim Herunterfallen sowie Volumenänderungen der Batterieelektroden beim Laden und Entladen hinzu. Wie sich diese mechanischen Beanspruchungen auf Sicherheit und Lebensdauer von Batterien auswirken und wie Batterien in dem Zusammenhang optimiert werden können, untersucht das Ende 2017 gestartete Forschungsprojekt »ReViSEDBatt«.

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  • Am 23.1.2018 beginnt in Davos das Weltwirtschaftsforum. Passend dazu präsentiert die 2016 gegründete New Plastics Economy Initiative der Ellen MacArthur Stiftung die Gewinner der »Circular Materials Challenge« als Teil ihres Innovationspreises. Auf der Suche nach neuen Wegen, der rasant steigenden Ansammlung von Plastikmüll im Meer und der Umwelt entgegenzuwirken, werden insgesamt fünf Projekte mit einem Teil des insgesamt mit einer Million Dollar dotierten Preises ausgezeichnet. Mit dabei ist die Entwicklung der bioORMOCER®e von Dr. Sabine Amberg-Schwab vom Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC. Das Würzburger Forschungsinstitut ist immer wieder ganz vorn dabei, wenn es um die Entwicklung nachhaltiger Materialien, Technologien und Produkte geht, die zur Lösung der großen weltweiten Herausforderungen beitragen können.

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  • Zum 1. Dezember 2017 ging in Würzburg das Forschungsprojekt »Prototypische Materialentwicklung für Stammzellanwendungen in Bioreaktoren« der Fraunhofer-Gesellschaft an den Start. Das von den beiden Fraunhofer-Instituten für Silicatforschung ISC und für Biomedizinische Technik IBMT initiierte und gemeinsam betriebene Projekt ist der Auftakt zum Aufbau einer Stammzellprozesstechnik in Würzburg und soll im weiteren Verlauf zu einem Projektzentrum weiterentwickelt werden. Dieses soll mittelfristig die Lücke zwischen der Entwicklung und Herstellung individualisierter Testsysteme für Wirkstoffe im Labor und dem technischen Einsatz in der Pharmaentwicklung durch die Entwicklung automatisierter Zellproduktionsabläufe in Verbindung mit innovativen Materialien schließen. Damit wird das Testen von Wirkstoffen bei der industriellen Entwicklung neuer Arzneimittel revolutioniert.

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  • Für Elektrofahrzeuge und andere mobile Geräte, die elektrische Energie benötigen, sind Batterien unverzichtbar. Damit der Nutzer anhand des Ladezustands der Batterie zum Beispiel Reichweite und Nutzungsdauer einschätzen kann, werden derzeit aufwendige Batteriemanagementsysteme (BMS) benötigt, die selbst einen Teil der Energie verbrauchen. Das Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC entwickelt im Projekt SoCUS kostengünstige Sensorsysteme, die direkt in die Batterie integriert werden und den Ladezustand zuverlässiger messen können als marktübliche Systeme.

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  • Rund 429.000 Menschen sterben laut der WHO jährlich an den Folgen einer Malariaerkrankung. Betroffen sind vor allem tropische und subtropische Gebiete, insbesondere der afrikanische Kontinent. Im Forschungsprojekt »NanoFRET« entwickeln das Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie IME, das Institut für Tropenmedizin der Universität Tübingen und das Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC einen diagnostischen Test zur Ermittlung des Erregers Malaria tropica im Blut. Ziel ist eine sensitive und zuverlässige Diagnose einer Infektion, damit die Behandlung der Patienten möglichst frühzeitig erfolgen kann.

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  • Expert Meeting on European Potentials in Lithium

    Presseinformation / 27.10.2017

    Competitiveness in the Lithium Industry – the Central Colocation Center (Metz, France) of EIT RawMaterials organised a workshop, 11-12 October 2017 in Würzburg, Germany, together with Core Partner Fraunhofer Institute for Silicate Research ISC, that attracted roughly 100 participants from across the value chain; one half of them were non-EIT RawMaterials members. The panel of experts gave an opportunity to review the European potentials in Lithium in terms of mining, extraction and refinement, battery materials, and cell manufacturing.

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  • Strom mit Elastomerfolien erzeugen

    Presseinformation / 4.10.2017

    Mit rund 33 Prozent ist Wasser noch immer der bedeutendste erneuerbare Energieträger Bayerns, wie der Energie-Atlas Bayern zeigt. Doch vor allem konventionelle Kleinstwasserkraftwerke mit überschaubarem Ertrag sind umstritten – sie greifen in das Ökosystem ein. Fraunhofer-Forscher arbeiten an einer umweltschonenden Alternative: Neuartige Elastomermaterialien sollen künftig die mechanische Energie von Wasserströmungen in kleinen Flüssen direkt in elektrische Energie umwandeln.

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  • Knorpelimplantate: Aus der Nase ins Knie

    Presseinformation der Universität Würzburg / 22.9.2017

    Im Würzburger Translationszentrum „Regenerative Therapien“ dürfen seit Mai dieses Jahres neuartige Gewebeprodukte hergestellt werden. Mit ihnen sollen Knorpeldefekte – vornehmlich im Knie – geheilt werden. Das Würzburger Translationszentrum „Regenerative Therapien“ erhielt nach einer umfangreichen Auditierung durch die Regierung von Unterfranken und das Paul-Ehrlich-Institut aus Langen im Mai dieses Jahres die im Arzneimittelgesetz vorgeschriebene Herstellungserlaubnis für biotechnologisch bearbeitete Gewebeprodukte. „Dies war ein essentieller Schritt, um unsere Aufgaben im großangelegten EU-Forschungsprojekt BIO-CHIP erfüllen zu können“, unterstreicht Privatdozent Dr. Oliver Pullig, der als Herstellungsleiter das Verfahren sowohl im Translationszentrum implementierte, wie auch die Herstellungserlaubnis beantragte.

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