Presseinformationen

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  • Salzwasserfläche zur herkömmlichen Lithiumgewinnung
    © Matías Hernández Farias

    Lithium ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken – es steckt in Smartphones, E-Bikes, Werkzeugen und Elektroautos. Gleichzeitig steht seine Gewinnung in der Kritik, weil sie Umwelt und lokale Lebensgrundlagen belastet. Neue Technologien könnten einen entscheidenden Fortschritt bringen. Genau hier setzt das deutsch-chilenische Forschungsprojekt »PaNaBat« an. PaNaBat verfolgt das Ziel, eine langfristige deutsch-chilenische Netzwerkplattform zu etablieren, die Zusammenarbeit in der Forschung, Ausbildung, Technologietransfer und industrielle Kooperation in den Bereichen nachhaltige Batterierohstoffe, Lithiumgewinnung und Batterierecycling stärkt. Zudem trägt das Vorhaben zur Diversifizierung und Regionalisierung der Lieferketten bei und unterstützt so eine breitere internationale Aufstellung beim Export von Lithium und anderen kritischen Rohstoffen für die Batteriezellenproduktion.

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  • Person wendet biologisch abbaubaren Haarfestiger an
    © Fraunhofer ISC

    Haarsprays und Haarfestiger gehören zu den meistgenutzten Kosmetikprodukten weltweit – und leider auch zu den umweltproblematischen. Die darin enthaltenen synthetischen Polymere sind biologisch nicht abbaubar, passieren Kläranlagen nahezu ungehindert und reichern sich als Mikroplastik in Gewässern, Böden und letztlich auch in der menschlichen Nahrungskette an. Eine echte, vollständig bioabbaubare Alternative für den Bereich Hairstyling fehlte bislang auf dem Markt – eine Herausforderung für die Materialforschung, der sich das Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC und der Industriepartner IPPM Technologies GmbH gestellt haben.

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  • Schaubild "Useful Quantum Advantage"
    © Algorithmiq

    Bezahlbare Medizin, Energieverteuerung, Abhängigkeit von strategischen Rohstoffquellen: Für viele aktuelle Fragestellungen spielen neue Materialien eine zentrale Rolle. Klassische Wege der Materialentwicklung sind jedoch zeitaufwändig und erfordern häufig viele Jahre. Das Fraunhofer-Institut für Silicatforschung arbeitet daher an beschleunigten Entwicklungsansätzen („Materials Acceleration“) auf Basis digitaler Methoden, maschinellen Lernens und Künstlicher Intelligenz (KI). Zusätzliche Beschleunigungspotenziale sowie eine umfassendere Erschließung des Materialraums werden im Einsatz von Quantencomputern erwartet. Mit dem italienischen Unternehmen Algorithmiq, das über ausgewiesene Expertise im Quantencomputing verfügt, hat das Fraunhofer ISC hierzu ein Memorandum of Understanding (MoU) zur weiteren Zusammenarbeit unterzeichnet.

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  • 100 Jahre Institut für Silicatforschung
    © Fraunhofer ISC

    Das Fraunhofer ISC Würzburg feierte am 1. April 2026 seinen 100. Gründungstag. Seit 1926 prägt das Institut die Silicatforschung und hat sich darüber hinaus zu einer breit aufgestellten Materialforschungsinstitution entwickelt. Am Jubiläumsnachmittag kamen rund 600 Bürgerinnen und Bürger, um Einblicke in Forschung, Laboralltag und Innovationskraft zu gewinnen.

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  • REXUS-Raketenstart in Schweden
    © DLR

    Am Donnerstag, den 12. März ist eine Forschungsrakete aus dem REXUS-Programm vom schwedischen Esrange Space Center in die Stratosphäre gestartet, an Bord das THRIVE-Modul mit Komponenten des zellbasierten StellarHeal-Wundversorgungsmaterials aus Würzburg, Hannover und Dresden. Seit letztem November liefen die Vorbereitungen für den aktuellen Raketenstart, jetzt heißt es Daumen drücken, dass die Experimente gute Ergebnisse bringen.

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  • 100 Jahre Institut für Silicatforschung
    © K. Heyer / Fraunhofer ISC

    Das Institut für Silicatforschung ISC feiert am 1. April 2026 sein 100-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass öffnet das Fraunhofer ISC am Nachmittag des Jubiläumstags seine Türen und lädt die Würzburger Bürger:innen ein, einen Blick hinter die Kulissen der aktuellen Materialforschung zu werfen – kein Aprilscherz!

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  • Projekt BakeTex: Ressourcenschonende und flexible Backmatte
    © Fraunhofer ISC / Anwendungszentrum Textile Faserkeramiken Münchberg

    Die richtige Materialwahl und der Wille zur Nachhaltigkeit ermöglichen Fortschritte in der Backtechnik, die nicht nur die Umwelt entlasten können, sondern auch kleinen Handwerksbetrieben wirtschaftliche Vorteile bringen. Eine textile, PFAS-freie und wiederverwendbare Backunterlage reduziert Abfall, senkt den Energiebedarf und vereinfacht Betriebsabläufe genau dort, wo es fürs Bäckerhandwerk jeden Tag zählt. Das Team des Forschungsprojekts BakeTex erhält dafür den diesjährigen Seifriz-Transferpreis und ist eingeladen, das Projekt auf der Sonderschau »Innovation gewinnt« der Internationalen Handwerksmesse vom 4. bis 8. März 2026 in München zu präsentieren.

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  • Optimierung für den Batterie-Kreislauf

    Presseinformation / 23. Februar 2026

    Projekt ProB@tman
    © Projekt ProB@tman

    Was passiert eigentlich in Zukunft mit den ausgemusterten Altbatterien von Elektrofahrzeugen? Wie lassen sich deren wertvolle Materialien effizient wiederverwerten und so ein echter Kreislauf für Lithium-basierte Batterien realisieren? Das Fraunhofer FuE-Zentrum für Elektromobilität (FZEB) arbeitet mit seiner Forschung und Entwicklung an effizienten und nachhaltigen Lösungen zum Batterierecycling in Deutschland. Jetzt wurde ein weiteres Verbundprojekt der Batterieforscher zum direkten Recycling von Batteriematerialien mit der Industrie gestartet: ProBatman, das die Prozessschritte entlang der gesamten Recycling-Prozesskette hinsichtlich Reinheit und Ausbeute optimieren soll.

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  • Projekt »ReUse«: direktes Batterierecycling
    © Fraunhofer ISC

    Um sich unabhängiger von den steigenden Strompreisen zu machen, setzen immer mehr deutsche Haushalte auf stationäre Batteriespeicher in Kombination mit Photovoltaikanlagen. Diese Systeme machen Solarenergie rund um die Uhr verfügbar und sind damit in der Lage die Stromnetze zu entlasten. Doch was passiert, wenn diese Speicher nach zehn bis fünfzehn Jahren das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben? Die Antwort darauf lautet - direktes Recycling.

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  • Conference on Battery Direct Recycling 2026
    © Fraunhofer ISC

    Vom 3. bis 5. Februar 2026 versammelte die 2nd Conference on Battery Direct Recycling im Congress Centrum Würzburg erneut internationale Expertinnen und Experten aus Forschung, Industrie und Politik. Die Veranstaltung, zum zweiten Mal organisiert vom Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC, zeigte eindrucksvoll, wie dynamisch sich das Forschungsfeld des Direct Recyclings von Batteriematerialien in nur anderthalb Jahren weiterentwickelt hat.

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