Teamleiterin Biomaterialien
Es ist nie langweilig, es gibt jeden Tag etwas neues zu entdecken und die Möglichkeit, sich weiter zu entwickeln.
Wie man mehr Frauen dazu inspirieren könnte, in die Forschung zu gehen? Gute Frage. Ich denke, einfach tun. Ein naturwissenschaftliches Studium ist zwar sehr zeitintensiv, aber wenn man dabei Spaß hat und ein Ziel vor Augen, geht die Zeit sehr schnell vorbei.«
Gruppenleiterin Lithium-Ionen-Technologie
Mein Interesse an der Chemie begann in der High School – mein Chemielehrer sang im Unterricht das Periodensystem – und es hat bis heute angehalten. Ich hatte das Glück, viele Lehrer/Professoren zu haben, die Wege fanden, mein Interesse zu wecken und mich zu Höchstleistungen anzuspornen.
Wir können das Interesse von Studierenden an Batterien und Elektrochemie wecken, indem wir ihnen schon früh in ihrem Studium die Möglichkeit geben, an innovativen Forschungsprojekten mitzuarbeiten. Dann ist es wichtig, diese Menschen weiterhin zu inspirieren und zu unterstützen.«
Expertin für partikuläre Systeme und anorganische Beschichtungen
Besonders spannend daran finde ich die Interdisziplinarität. Wir arbeiten mit verschiedensten Materialien für verschiedenste Anwendungen. Zum Beispiel haben wir partikelbasierte Anti-Staub-Beschichtungen für Photovoltaikanlagen, gleichzeitig können diese aber auch als Anti-Reflexionsschichten für Fenstern eingesetzt werden. Ein weiterer Pluspunkt in der Forschung ist die Zusammenarbeit mit Forscherinnen auf der ganzen Welt.
Als Chemikerin war die Promotion ein Teil meiner Ausbildung. In dieser Zeit habe ich gemerkt, wieviel Freude es mir macht, neue Materialien zu entwickeln und in internationalen Teams zu arbeiten.
Ich denke es ist wichtig, dass Frauen sich mehr untereinander austauschen und unterstützen. Hier können Mentoring Programme einen wichtigen Beitrag leisten. Auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eine wichtige Säule, Frauen bei dieser Entscheidung zu unterstützen. Mir persönlich hat die Unterstützung von meinen Vorgesetzten und auch das Talentaprogramm der Fraunhofer-Gesellschaft sehr geholfen.«