Fraunhofer ISC und Partner gewinnen 3. Platz beim LABVOLUTION AWARD

Presseinformation / 21.5.2019

Labvolution Award Verleihung. Der Preis  für APRONA wurde von Projektkoordinatorin  Fr. Reutter von BioRegio STERN entgegen genommen.
© Fraunhofer ISC
Labvolution Award Verleihung. Der Preis für APRONA wurde von Projektkoordinatorin Fr. Reutter von BioRegio STERN entgegen genommen.
Nach der Verleihung v. links n. rechts (hintere Reihe): Dr. Jörn Probst, Dr. Oliver Pullig, Jörn Schmid (Goldfuß engineering, Projektpartner Anlagenbau); (vordere Reihe)  Anja Reutter (BioRegio STERN), Dr. Sofia Dembski und Thomas Schwarz.
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Nach der Verleihung v. links n. rechts (hintere Reihe): Dr. Jörn Probst, Dr. Oliver Pullig, Jörn Schmid (Goldfuß engineering, Projektpartner Anlagenbau); (vordere Reihe) Anja Reutter (BioRegio STERN), Dr. Sofia Dembski und Thomas Schwarz.

Am 21. Mai 2019 wurden die ersten LABVOLUTION AWARDS in Hannover verliehen. Zusammen mit den Projektpartnern BioRegio STERN, Goldfuß engineering, Biametrics und BioTeSys hat das Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC den 3. Platz für das Projekt APRONA erreicht. Ausgezeichnet wurden sie für die Entwicklung eines zweiarmigen Robotersystems, das die automatisierte Produktion von Nanopartikeln ermöglicht. Die erste Roboterprototypanlage wurde auf der LABVOLUTION vorgestellt.

Der LABVOLUTION AWARD richtet sich an Anwender aus der Laborwelt und wird für nachhaltige Verbesserungen von Arbeit und Abläufen im Labor verliehen. Eine unabhängige Jury hat sich in diesem Jahr für das Forschungszentrum Jülich entschieden, die den LABVOLUTION AWARD nach der feierlichen Übergabe am ersten Messetag mit nach Hause nehmen durften. Neben dem Forschungszentrum Jülich wurden das Interlabor Belp (2. Platz) und die Projektpartnern von APRONA (3. Platz) nominiert.

Da die Herstellung von Nanopartikeln für medizinische Anwendungen aktuell durch viele aufwändige und manuelle Schritte gekennzeichnet ist, stand im Fokus der Projektarbeit von APRONA die automatisierte Produktion solcher Partikel mithilfe eines zweiarmigen Robotersystems. Damit können Nanopartikel-Systeme auch mit engen definierten Spezifikationen und kurzen Entwicklungszyklen hergestellt und unmittelbar zu maßgeschneiderten Produkten verarbeitet werden, die in der individualisierten Diagnostik und Therapie ihren Einsatz finden.

 

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