Umweltmonitoring und Kulturgüterschutz

Das Kompetenzfeld versteht sich als Schnittstelle zwischen zukunftsweisender Technologie und klassischer Denkmalpflege. Restauratoren und Denkmalpfleger finden Unterstützung durch die materialwissenschaftliche und chemische Expertise zu Glas- und Metallkorrosion. Die Restaurierungen der Kathedralenfenster von York und Gloucester sind nur zwei von vielen Beispielen für die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Restauratoren.
Doch inzwischen steht nicht mehr die traditionelle ISC-Domäne, das Material Glas, im Mittelpunkt der Forschung. Immer öfter werden historische Objekte aus Metall, Email, Glasuren oder Mosaiken auf Umweltbelastungen hin geprüft und Maßnahmen zu deren dauerhaftem Schutz erarbeitet.

Eigene Analyse-Verfahren und spezielle Sensoren erfassen die Wirkung von Umwelteinflüssen auf Kulturgüter. Diese Verfahren werden auch für das Monitoring von Schadstoffbelastungen durch Industrie und Verkehr eingesetzt.

Das Arbeitsgebiet:

Verknüpfung von analytischen Verfahren und naturwissenschaftlichem Verständnis mit konservatorischen und restauratorischen Anforderungen. Speziell bei Fragestellungen zum Erhalt von historischen Gläsern, Keramiken und Metallobjekten.

Kernkompetenzen:

Bei der Entwicklung von Glassensoren zur Bestimmung von Umwelteinflüssen auf historische Objekte hat das Kompetenzfeld eine Führungsposition inne.

Am Standort Bronnbach kooperiert das Kompetenzfeld eng mit dem Internationalen Zentrum für Kulturgüterschutz und Konservierungsforschung