Hochtemperaturwerkstoffe und Verfahrenstechnik

Arbeitsschwerpunkt des Kompetenzfelds ist die Entwicklung von Ausgangsmaterialien für hochtemperaturbeständige keramische Verstärkungsfasern und deren Weiterverarbeitung. Angefangen von der Materialsynthese im Reagenzglas wird die gesamte Prozesskette entwickelt und im Institut bis zur Faserherstellung im  Technikumsmaßstab hochskaliert. Die industrienahe Umsetzung vom Labor bis zur Pilotproduktion macht das Kompetenzfeld zu einer einzigartigen Entwicklungsplattform für innovative keramische Fasern in Europa. Anwendungsgebiete der Fasern sind keramische Verbundwerkstoffe für den Hochtemperatur-Leichtbau mit Einsatztemperaturen bis über 1000°C.

Das Arbeitsgebiet:

Materialentwicklung von oxidischen und nichtoxidischen Verstärkungs­fasern, Faserbeschichtungssystemen und Matrixmaterialien als Grundlage für keramische Verbundwerkstoffen. Verfahrenstechnische Auslegung von Pilotanlagen zum Spinnen von Endlosfasern aus löslichen und schmelzbaren Ausgangsstoffen.

Kernkompetenzen:

Industrienahe Synthese von Polyborosilazanen und Polysilanen/Polycarbosilanen und daraus hergestellten hochtemperaturfesten Langfasern. Alleinstellung im europäischen Markt.