Fraunhofer-Leitprojekt Go Beyond 4.0

Presseinformation / 10.2.2017

Am 10. Februar 2017 fällt am Chemnitzer Fraunhofer-Institut für Elektronische Nanosysteme ENAS der Startschuss für die Erforschung einer neuen Ära in der Produktion.

Die Automatisierung, Digitalisierung und Vernetzung der industriellen Großserienfertigung gehört zu den großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Vor allem Unternehmen der Zukunftsmärkte Automotive, Consumer Electronics, Manufacturing und Lighting müssen die wirtschaftlichen Vorteile der Massenfertigung beibehalten, um auch vom Markt geforderte individualisierte Produkte herzustellen.

Sechs Institute – drei Anwendungsfelder

Die sechs Fraunhofer-Institute ENAS, für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM, für Lasertechnik ILT, für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF, für Silicatforschung ISC und für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU – erfolgreich tätig in den Bereichen Maschinenbau, Elektrotechnik, Photonik und  Materialwissenschaften – werden anhand dreier marktrelevanter Anwendungsbereiche in den Fertigungsdomänen Automobilbau, Luftfahrt und LED-Beleuchtungstechnik neue Strategien und Prozessinnovationen entwickeln.

Schwerpunkte am Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC in Würzburg sind:

  • Anpassung und Optimierung thermisch und optisch hochstabiler und funktionaler Hybridpolymere an die Verfahren der automatisierten generativen Fertigung – beispielsweise 3D Inkjet, 3D Digital Light Processing (DLP) Druck, Dispensing, Zwei-Photonen-Absorption (TPA)
  • Generative Herstellung von funktionalen (mikro-)optischen Strukturen für innovative Beleuchtungstechnik
  • Prozess- und anwendungsbezogene Anpassung und Optimierung von sensorischen und isolierenden Materialien auf Basis von (Hybrid-)polymeren

Mehr über den Bereich Optik des Fraunhofer ISC

 

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